Anwendung

Textilschläuche im Einsatz

Textilschläuche haben einen großen Stellenwert in der Klimatechnik, da innovative Produkte, die eine gleichmäßige und zugfreie Klimatisierung ermöglichen, notwendig und nützlich sind.

Zur Büroklimatisierung werden Textilkanäle eingesetzt, um Mitarbeitern ein angenehmes Umfeld zu schaffen, welches die Leistungsfähigkeit erhöht.

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Luftverteilsystem in einem Büro

 

Ein weiterer Punkt ist der optische Aspekt: zum Beispiel als halbrundes Luftverteilsystem ausgelegt, welches direkt an die vorhandene Decke montiert wird; auf Wunsch farblich auf das Interieur abgestimmt. Für die Schullüftung sind die Luftverteilsysteme ebenfalls bestens geeignet.

 

 

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Textilauslässe in einem Produktionsbetrieb

 

Im Bereich der Industrieklimatisierung zeigen Textilschläuche weitere Vorteile: Bestehende Klimaanlagen können problemlos erweitert werden, um definierte Raumabschnitte nachträglich mit gekühlter oder erwärmter Frischluft zu versorgen.

 

 

 

Wegen dem geringen Gewicht bieten die textilen Luftverteilsysteme (auch Klimaschlauch genannt) die Möglichkeit, der nachträglichen Installation. Mit max. 300 Gramm/qm sind sie echte Leichtgewichte.

Umluftkühler, die in der Lebensmittelindustrie (Fleischereibetrieb, Molkerei oder auch Käserei, Süßwarenherstellung, Bäckerei, u.v.m.) ihre Anwendung finden, werden zunehmend mit Textilschläuchen ausgestattet, um die klimatisierte Luft gleichmäßig zu verteilen und die bestehende Hygienevorschriften zu erfüllen.

Textile Luftauslässe lassen sich leicht installieren und demontieren, um sie anschließend in einer handelsüblichen Waschmaschine zu reinigen. Da Klimaschläuche aus hochwertigen Kunststofffasern bestehen, bieten sie keinen Nährboden für Bakterien, Pilze oder Keime.

Die Luftverteilung mittels Textilkanälen bietet Ihnen viele Vorteile, da sie die zugfreie Klimatisierung (Heizen und Kühlen) von Büros, Schulen, Sporthallen, Schwimmbädern,
Industrieanlagen, Schießständen, bzw. Schießanlagen, Lebensmittelproduktionen und Labors ermöglicht.

 

Schießstandlüftung (Schießanlagen)

Bei jedem Schuss mit einer Pistole oder einem Gewehr entstehen Emissionen (Gase und Partikel). Diese Emissionen sorgen in relativ kurzer Zeit für Kopfschmerzen oder allgemeines Unwohlsein. Die Grenzwerte, die der Gesetzgeber vorgeschrieben hat, werden meist überschritten. Gasbestandteile (CO, CO2, N2 und NO2) und Partikel (Feststoffe, wie zum Beispiel Bleistaub) müssen abgeführt werden.

Ein textiles Luftverteilsystem ist für Schießstände ein kostengünstige und effektive Lösung. „Um Luftwirbel und damit Rückströmung von Schadstoffen zu verhindern, sollte für die Bereiche, in denen Feuerwaffen benutzt werden, die Lüftungsanlage grundsätzlich nach dem Prinzip der Luftverdrängung (Kolbenströmung) arbeiten.“ (2.1.3. Planungsgrundlagen lufttechnischer Einrichtungen der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) gesetzliche Unfallversicherung)

Bei der Verdrängungslüftung wird die Zuluft turbulenzarm hinter dem Schützen in den Raum eingeblasen. Die Absaugung der Abluft erfolgt am Raumende. Die Luft strömt bei dieser Lüftungsart durch den gesamten Raum. Eine Rückströmung darf nicht erfolgen. Die effektive Belüftung wird durch die Luftaustrittsgeschwindigkeit (z.B. 0,25 m/s), bezogen auf den gesamten Raumquerschnitt, sichergestellt. Die Verdrängungslüftung wird als die geeignete Lüftungsform für Schießstände angesehen.

Quelle/Nachweis siehe hier.